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Windows 10 führt signifikante Änderung bei Treiber-Updates durch

Microsoft hat zuletzt einige Anstrengungen unternommen, um die Verteilung von Treiber-Updates zu reformieren, in den vergangenen Wochen und Monaten hat man auch zahlreiche Neuerungen dazu eingeführt. Nun hat Microsoft den nächsten Schritt dazu vorgestellt.

In einem Blogbeitrag im Hardware Dev Center von Microsoft schreibt das Unternehmen, dass man ab März 2020 seinen graduellen Rollout-Prozess optimieren wird. Eine solche stufenweise Verteilung eines Treibers ist schon länger möglich, bisher lief das aber weitgehend nach dem Zufallsprinzip ab.

Künftig wird dieser Art der Verteilung besser zu steuern sein und damit auch zielführendere Ergebnisse liefern. Denn freigegebene Updates werden an Hardware-Cluster und -Kombinationen ausgeliefert, die hochgradig aktiv sowie damit auch repräsentativ sind. Mit der Bevorzugung besonders aktiver Geräte können Microsoft und die Treiber-Anbieter auch schneller und effektiver die benötigten Diagnosedaten sammeln.

Aktive Geräte liefern bessere Diagnosedaten
Denn natürlich ist die Chance, Fehler und ähnliches zu entdecken höher, wenn man zunächst die aktivsten Setups bedient. Microsoft schreibt, dass man bestimmte Cluster von HWID/CHID-Kombinationen (Hardware ID und Computer Hardware ID) anvisiert, damit die Treiber-Qualität auf eine für die gesamte Population repräsentative Art und Weise evaluiert werden kann. Dieser Prozess kann bis zu acht Kalendertage dauern, die gesamte Phase der Überwachung bleibt aber wie schon jetzt bei bis zu 30 Tagen.


Microsoft hat im Januar eine erste große Maßnahme hinsichtlich der Treiber umgesetzt und den Hardware-Herstellern die Möglichkeit gegeben, Updates auch zu blockieren. Im Februar folgte dann der nächste Schritt, nämlich die Möglichkeit, einzustellen, ob ein Update als kritisch (CU), dynamisch (DU) oder manuell eingestuft wird.




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